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    Veröffentlicht: 10.09.2019
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    Westerholt: Ein Zopf für die Kinderkrebshilfe


    Die sechsjährige Saskia Uschner hat ihre Haare gespendet – Ihre Eltern sind stolz
    30 Zentimeter lang war der Zopf.   © BILD: NICOLE USCHNER
    30 Zentimeter lang war der Zopf.   © BILD: NICOLE USCHNER
    WESTERHOLT
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    Als Saskia das erste Mal zu ihren Eltern, Nicole und Michael Uschner, kam mit den Worten „Ich will meine Haare spenden“, war sie gerade einmal vier Jahre alt. „Da haben wir erstmal geschluckt“, sagte Nicole Uschner. Aber die Haare waren noch zu kurz und die Eltern hatten nicht damit gerechnet, dass ihre jüngste Tochter dabei bleibt. Als ihre Haare aber endlich lang genug waren, wollte sie unbedingt zum Friseur. 30 Zentimeter sind zusammen gekommen, die jetzt gut verpackt auf die Reise zur Kinderkrebshilfe „Horizont“ gehen.


    Auf die Idee brachte Saskia ein Video, in dem Haarespenden für krebskranke Kinder thematisiert wurden. „Ich finde das total traurig, wenn die Kinder dann in der Schule gehänselt werden, weil sie keine Haare haben“, erzählt die Sechsjährige.


    So geht das Haarespenden

    Mindestens 20 Zentimeter lang muss ein gespendeter Zopf sein. Für eine schulterlange Perücke mindestens 30 Zentimeter.

    Die Haare dürfen weder gefärbt noch getönt sein und sollten keinen Spliss aufweisen.

    Wichtig: Die Haare dürfen zum Versenden nicht nass oder feucht sein, da sie sonst verschimmelt ankommen.

    Gespendet werden kann direkt an eine Organisation oder an die Perückenmanufaktur Rieswick in Velen-Ramsdorf (NRW). Mehr Informationen dazu gibt es im Internet unter:

    www.haare-spenden.de

     

    Den kompletten Bericht lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper.