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    Veröffentlicht: 21.07.2015
    WMZ

    Udo Lindenberg fragt nach: „Wittmund – liegt das nicht bei Bensersiel?“


    Panikrocker gibt beim Stadionkonzert Handabdrücke ab
    Kräftig nachdrücken hilft: Gerd Thellmann (rechts) unterstützt Udo Lindenberg bei der Abnahme der Handabdrücke. Zuschauer sind (von links) Alexander Reents von „Hands of Fame“, Tour-Manager Detlev Schilling und Edgar Schollmeyer („Hands of Fame“).  ©WOLFGANG MALZAHN
    Kräftig nachdrücken hilft: Gerd Thellmann (rechts) unterstützt Udo Lindenberg bei der Abnahme der Handabdrücke. Zuschauer sind (von links) Alexander Reents von „Hands of Fame“, Tour-Manager Detlev Schilling und Edgar Schollmeyer („Hands of Fame“).  ©WOLFGANG MALZAHN
    WITTMUND/HANNOVER
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    Diese Art der Ortsbeschreibung hatten die Vertreter von „Hands of Fame“ so auch noch nicht gehört: „Wittmund – liegt das nicht dicht bei Bensersiel?“ Rock-Legende Udo Lindenberg gab zum Auftakt seiner Stadion-Tournee in der HDI-Arena in Hannover seine Handabdrücke ab und offenbarte dabei erstaunliche Ostfriesland-Kenntnisse.


    Vater mit Kutterfischern auf See


    Kein Wunder, dass sich der 69-jährige Kult-Sänger so gut mit der Region an der Nordseeküste auskennt. Schließlich wohnt sein Tour-Manager Detlev Schilling in Esens, und dort ist er öfter (zu seinem Glück ziemlich unerkannt) zu Besuch. Außerdem ist er im Harlingerland schon seit seiner Jugend zumindest in den Ferien so gut wie zu Hause gewesen: „Nach Bensersiel ist mein Vater immer gefahren, wenn er mal Urlaub machen wollte.“ „Dann“, so erzählt der in Gronau aufgewachsene Künstler in seiner gewohnt schnoddrigen Art: „fuhr er immer mit den Kutterfischern raus, wenn er wirklich Ruhe haben wollte. Und dabei hat er mit den Leuten gerne einen gesoffen.“


    Eierlikör und Fußgängerzone


    Auf seinen geliebten Eierlikör wollte Lindenberg auch in seiner sensationellen Show „Lindenberg Live“ nicht verzichten. Drei Stunden lang stand der 69-Jährige ununterbrochen auf der riesigen Bühne.


    „Das mit eurer Fußgängerzone muss ich mir unbedingt mal anschauen, wenn ich wieder bei euch oben bin“, kündigte er an und zeichnete zum Schluss neben das obligatorische Autogramm, das ebenfalls in die Tonplatte eingebrannt wird, eines seiner bekannten Udo-Porträts mit der Aufschrift „No Panic“.


    Den kompletten Bericht lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten Ausgabe.