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    Veröffentlicht: 10.08.2018
    AH

    Sturmtief „Nadine“: Auf Spiekeroog halten sich nicht alle an Sicherheitsvorkehrungen


    Landkreis informiert über Einsatzgeschehen
    Auf Spiekeroog leisteten nicht alle den Anweisungen der Feuerwehr Folge.    ©FEUERWEHR HAMBURG/ARCHIV/SYMBOLBILD
    Auf Spiekeroog leisteten nicht alle den Anweisungen der Feuerwehr Folge.   ©FEUERWEHR HAMBURG/ARCHIV/SYMBOLBILD
    HARLINGERLAND
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    Vom Sturmtief „Nadine“ sind die Ortschaften im Gebiet der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland (KRLO) in Wittmund weitestgehend verschont geblieben. Das teilte am Freitagmorgen der Landkreis Wittmund mit und beruft sich dabei auf die KRLO.


    Demnach hat es im Landkreis Leer fünf sturmbedingte Einsätze, im Landkreis vier und im Landkreis Wittmund nur einen Einsatz gegeben. Auf der Insel Spiekeroog hat die örtliche Feuerwehr am Donnerstag ab 15 Uhr aufgrund der vorliegenden Wetterwarnungen am Strand patrouilliert und die Urlauber dort aufgefordert, den Strand zur eigenen Sicherheit zu verlassen. Dem sind aber nicht alle gefolgt, sodass die Feuerwehr neun Personen in ihr Fahrzeug aufgenommen hat, um sie in Sicherheit zu bringen.


    Die Leitstelle selbst hatte am Donnerstag ab Mittag vorsichtshalber ihr Personal aufgestockt und schließlich zehn Disponenten zur Abarbeitung möglicher eingehender Notrufe zusammengezogen, teilte der Landkreis weiter mit. Ferner sei von dort die weitere Wetterentwicklung genau beobachtet worden.


    Im Landkreis Leer wurde vorsichtshalber ab 12.30 Uhr die Technische Einsatzleitung (TEL) mit dem Einsatzleitwagen (ELW) 2 alarmiert und das Fahrzeug besetzt. Für die örtlichen Einsatzleitungen im Kreisgebiet wurde Voralarm ausgelöst.


    Im Landkreis Aurich wurden ab 13.30 Uhr die ELW Nord (Norden) und -Süd (Middels) besetzt. Außerdem wurde der Voralarm für die örtlichen Einsatzleitungen ausgelöst.


    Im Landkreis Wittmund wurde der ELW um 14 Uhr mit der Technischen Einsatzleitung besetzt.