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    Veröffentlicht: 11.01.2018
    CARE

    Stromautobahn führt von Emden ins Rheinland


    Netzbetreiber „Ampirion“ bezeichnet Vorhaben als Hauptschlagader der Energiewende
    Ampirion will die Trasse Nord-A von Emden nach Osterath größtenteils mit Erdkabeln realisieren.  ©AMPRION GMBH/FRANK PETERSCHRÖDER
    Ampirion will die Trasse Nord-A von Emden nach Osterath größtenteils mit Erdkabeln realisieren.  ©AMPRION GMBH/FRANK PETERSCHRÖDER
    EMDEN/DORTMUND
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    Rund 2.000 Megawatt elektrische Leistung aus Windenergie soll die 300 Kilometer lange Gleichstromverbindung „A-Nord“ ab 2025 via Emden ins rheinländische Osterath übertragen. Das sei genug um den Bedarf von zwei Millionen Menschen zu decken, schreibt der Übertragungsnetzbetreiber „Ampirion“ auf seiner Homepage.


    Am Donnerstag hat das Unternehmen mit Sitz in Dortmund „eine Hauptschlagader der Energiewende“ binnen zwei Pressekonferenzen vorgestellt: „Der Korridor A“ ist demnach als die Verbindung von der niedersächsischen Nordseeküste nach Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg geplant.


    Laut „Ampirion“ solle die Trasse im März bei der Bundesnetzagentur beantragt werden. Sie quert nach bisherigen Plänen die Ems und soll sich nahe der niederländischen Grenzen an der Autobahn 31 orientieren. Die etwa 2 Milliarden teure Leitung soll mit Erdkabeln realisiert werden.