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    Veröffentlicht: 09.10.2019
    DK

    SPD-Ortsverein Wiesmoor wird 100 Jahre alt


    Festakt mit Olaf Lies am Sonnabend
    Stolz zeigten sich   Wiesmoors Ortsvereinsvorsitzender Benjamin Feiler, Jens Peter Grohn, Robert Ahlfs und Till Friedrich von links über die Broschüre zum 100-jährigen Bestehen des Ortsvereins in der Blumenstadt.  ©DETLEF KIESÉ
    Stolz zeigten sich Wiesmoors Ortsvereinsvorsitzender Benjamin Feiler, Jens Peter Grohn, Robert Ahlfs und Till Friedrich von links über die Broschüre zum 100-jährigen Bestehen des Ortsvereins in der Blumenstadt.  ©DETLEF KIESÉ
    WIESMOOR
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    So ganz genau ist es wegen der lückenhaften Quellenlage nicht mehr festzustellen. „Aber für das Jahr 1919 ist definitiv klar, dass es in Wiesmoor einen SPD-Ortsverein gab“, berichtet Till Friedrich. Vor dem Hintergrund des 100. Geburtstags haben der geschichtsinteressierte Mitgliederbeauftragte und der Ratsvorsitzende Jens Peter Grohn (SPD) eine Jubiläumsfestschrift zusammengestellt, in der sie von der Gründung in der noch jungen Blumengemeinde und die Entwicklung bis zur Gegenwart berichten.


    Vorgestellt wird die von Robert Ahlfs umgesetzte Broschüre am kommenden Sonnabend während eines Festakts in der Blumenhalle. „Wir konnten natürlich nicht die ganze Bevölkerung einbeziehen und haben deshalb 130 Vorsitzende von Vereinen und Verbänden stellvertretend für die Wiesmoorer Bürger eingeladen. 100 von ihnen haben zugesagt“, berichtet Benjamin Feiler, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins.


    In der Feierstunde sprechen unter anderem Bürgermeister Friedrich Völler, SPD-Bezirksvorsitzende Weser Ems, Johanne Modder, und als Festredner Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies. Für musikalische Akzente sorgt das örtliche Duo A.I.T mit Marko Harms (Gitarre) und Martin Kurtenbach (Gesang). Im Mittelpunkt der Zusammenkunft in der Blumenhalle steht ein Vortrag von Till Friedrich und Jens Peter Grohn, die stolz sind, manche interessante Fakten der Sozialdemokratie in Wiesmoor zusammengetragen zu haben. Dabei stöberten sie in Bibliotheken und Archiven wie bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Anzeiger für Harlingerland, dem Staatsarchiv Aurich und der Landesbibliothek Oldenburg. Und sie fragten bei Zeitzeugen nach. Eine wertvolle Quelle war dabei die Hausarbeit des Wiesmoorer Pädagogen Ingo Kerkau über die Reichstagswahlen im Landkreis Wittmund während der Weimarer Republik.


    Den kompletten Bericht lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten Ausgabe.