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    Veröffentlicht: 11.06.2019
    LIA/ABF

    SEK-Einsatz auf Wangerooge: Verdächtiger Ersthelfer soll nach Lübcke-Mord Spuren beseitigt haben (+Video)


    Mann soll enger Freund eines Sohnes von Walter Lübcke sein
    Die Fähren zur und von der Insel Wangerooge fuhren am Smatsga aufgrund eines SEK-Einsatzes nicht.    ©ANTJE  BRÜGGERHOFF
    Die Fähren zur und von der Insel Wangerooge fuhren am Smatsga aufgrund eines SEK-Einsatzes nicht.   ©ANTJE BRÜGGERHOFF
    WANGEROOGE/HARLESIEL
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    Der spektakuläre Polizei-Einsatz mit rund 30 SEK-Kräften am Sonnabend in Harlesiel und auf Wangerooge beschäftigt auch Tage später die Menschen. Wer war der Mann, der gesucht, festgenommen und wieder freigelassen wurde? Wie die Hessenschau am Dienstag berichtete, soll es sich um einen Ersthelfer handeln, der nach dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke am 2. Juni am Tatort in Wolfhagen-Istha Spuren beseitigt haben soll.


    Der Mann, der bei der Feuerwehr und beim Arbeiter-Samariter-Bund tätig ist, stammt wie Lübcke aus dem nordhessischen Ort und soll versucht haben, in der Tatnacht auf der Terrasse von Lübckes Haus Blut mit einem Felgenreiniger zu entfernen. Das berichtet die Hessenschau mit Verweis auf die Bild-Zeitung. „Warum er das getan haben sollte, bleibt weiter unklar. Medien spekulierten, dass der Mann, der als enger Freund eines Sohnes von Walter Lübcke gilt, der Familie den grausamen Anblick am Tatort habe ersparen wollen“, schreibt die Hessenschau.




    Zudem soll er von der Familie Lübcke in Istha ein Haus erworben haben, das am Sonnabend von der Polizei durchsucht worden war. Die Eingangstür seiner Privatwohnung in Wolfhagen ist mit einem Polizeisiegel versehen.


    Der Mann wollte auf Wangerooge mit seinen Eltern einen Urlaub antreten, auch diese wurden kurzzeitig festgenommen. Bereits in der Nacht zum Sonntag war der Hesse wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden.


    Bei den Insulanern, Urlaubern und Bahn-Mitarbeitern ist der SEK-Einsatz immer noch Thema.


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