Artikel
    Veröffentlicht: 12.01.2018
    Von WOLFGANG KAUL

    Mitgliederzahlen bei der Jugendfeuerwehr Marx/Bentstreek steigen wieder


    Kleine Durststrecke ist überwunden
    Domenik Heyne (links) Gruppenführer der Marxer Jugendfeuerwehr, und Jugendfeuerwehrwart Bernd Hollje präsentieren stolz eines der bestickten Handtücher, die vom Förderverein übergeben wurden.  ©WOLFGANG KAUL
    Domenik Heyne (links) Gruppenführer der Marxer Jugendfeuerwehr, und Jugendfeuerwehrwart Bernd Hollje präsentieren stolz eines der bestickten Handtücher, die vom Förderverein übergeben wurden.  ©WOLFGANG KAUL
    MARX
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    Die Mitgliederzahlen steigen wieder. Ein Zeichen, dass die Attraktivität der Jugendfeuerwehr in den Ortschaften Marx und Bentstreek zunimmt. Sie bildet wieder eine Mannschaft mit 13 Mitgliedern. Damit wurde die kleine Durststrecke überwunden.


    Ein Grund mit sei der abwechslungsreiche Dienstbetrieb, berichtete Jugendfeuerwehrwart Bernd Hollje während der Versammlung der Jugendabteilung in Marx. Welchen Stellenwert die Jugendfeuerwehr innehat, wurde dadurch deutlich, dass vom Kreisbrandmeister über Kreisjugendfeuerwehrwart bis hin zur Führungsspitze der Ortsfeuerwehr auf der Versammlung alle vertreten waren. Ergänzt wurde der Besucherreigen durch zahlreiche Vertreter aus Rat und Verwaltung, an dessen Spitze Bürgermeistervertreter im Amt Hans Werner Arians und die Ortsvorsteher Arthur Engelbrecht aus Marx und Detlef Grüßing aus Bentstreek standen. Wobei die beiden Letztgenannten mit ihrem Stolz auf die junge Marxer Truppe nicht hinter dem Berg hielten.


    Auf ein abwechslungsreiches Jahr mit wechselnden Diensten blickten die Marxer Floriansjünger zurück. Von Rechten und Pflichten oder auch einer Bowlingveranstaltung war dabei die Rede. Das zeigt, dass bei den Jugendfeuerwehren Spiel, Spaß und Feuerwehrdienst immer gepflegt werden. Besonders Stolz waren die Anwesenden, dass sie als älteste Jugendfeuerwehr in der Gemeinde in 2017 den ersten Gemeindejugendfeuerwehrtag ausgerichtet haben. Kreisjugendfeuerwehrwart Friedhelm Tannen begrüßte diese Aktivität, bei der zusätzlich als große Gemeinschaftsveranstaltung die Jugendflamme I und II abgenommen wurde.


    Olaf Gierszewski als Ausschussvorsitzender erwähnte, dass sich alle bewusst seien, dass sich in den Jugendfeuerwehren die Zukunft der Feuerwehren engagiere und forderte dazu auf, Gleichaltrige auch für einen Dienst in der aktiven Wehr zu motivieren. Wie erfolgreich man dabei sein kann, demonstrierte die Auszeichnung mit dem Ehrenzeichen der Jugendfeuerwehren, die Andre Hollje in 2017 erhalten hat.


    Inklusion ist auch bei den Jugendfeuerwehren kein Fremdwort. Dass diese Arbeit unterstützt wird, dafür sorgt auch der Förderverein der Marxer Feuerwehr.