Artikel
    Veröffentlicht: 11.07.2019
    MARI

    Missbrauch in mehr als 100 Fällen: Mann räumt Taten teilweise ein


    Angeklagter weist jedoch den Großteil der Anschuldigen zurück
      ©PIXABAY/SYMBOLBILD
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    AURICH
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    Mehr als 100 Taten im Tatzeitraum von zehn Jahren begangen an sieben mutmaßlichen Opfern – das sind die nüchternen Zahlen, die der Staatsanwaltschaft Aurich einem 57-jährigen Angeklagten vor dem Landgericht Aurich zur Last legt. Es geht um den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen.


    Die Vorwürfe seien so massiv, dass er nicht auf jeden einzelnen eingehen könne, sagte der Mann gestern zu Beginn des Prozesses. „Ich muss zugeben, dass es ein oder zwei Fälle gegeben hat, wo ich voll meine Taten zugebe“, räumte er aber auch ein. Die meisten Anschuldigungen wies er zurück. Betroffen sind Neffen des Angeklagten, der seit dem 16. Januar in Untersuchungshaft sitzt. Er soll aber auch Jungen missbraucht haben, die ihm zur Pflege anvertraut waren. Die Tatorte liegen in seiner früheren Heimat Neuss (Nordrhein-Westfalen), Aurich, Großheide und Großefehn. Vier Betroffene, denen die Emotionen deutlich anzusehen sind, nehmen als Nebenkläger am Prozess teil.


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