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    Veröffentlicht: 07.06.2019
    AH

    MC Norden richtet den zehnten Störtebeker-Superpokal aus


    Fahrer aus sieben Nationen mit dabei
    Der Störtebeker-Superpokal findet an diesem Pfingstwochenende in Halbemond zum zehnten Mal statt.  ©TEBBEN-WILLGRUBS/ARCHIV
    Der Störtebeker-Superpokal findet an diesem Pfingstwochenende in Halbemond zum zehnten Mal statt.  ©TEBBEN-WILLGRUBS/ARCHIV
    HALBEMOND/OSTFRIESLAND
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    Als die Bande gefallen ist, vor der Egon Müller am 4. September 1983 als Weltmeister gefeiert worden ist, da hat Meik Lüders ein mulmiges Gefühl beschlichen. Das sah doch nicht mehr wie die international bekannte Bahnsport-Arena aus. Nach 36 Jahren aber musste die abgängige Holzabgrenzung weichen.


    Mittlerweile glänzt das rennbereite und bestens vorbereitete Motodrom Halbemond längst mit einer nagelneuen Bande und Hauptorganisator Meik Lüders vom MC Norden blickt angesichts seines wieder kompletten Wohnzimmers wie so viele treue Speedway-Fans voller Vorfreude auf das Jubiläum: Am Pfingstsonntag steht in Halbemond das inzwischen zehnte Rennen um den Störtebeker-Superpokal auf dem Programm.


    Im zwölfköpfigen Hauptfeld der Profis werden Stahlschuhartisten aus sieben Nationen erwartet. Dazu gehört der dreifache Pokalgewinner Andreas Lyager aus Dänemark. Fachmann und Renndirektor Lüders erwartet allerdings kein einsames Rennen von ihm an der Spitze. „Wir haben für ein ausgeglichenes Fahrerfeld gesorgt. Das werden knallharte Läufe“, verspricht der 50-jährige, gebürtige Bremer.


    Allein der Modus sorgt für Spannung: Jeder der zwölf Fahrer bestreitet drei Vorläufe. Die punktbesten acht von ihnen schaffen es in die beiden Halbfinals. Die Top Sechs sehen sich abschließend im Finale wieder. Dort sind alle gesammelten Punkte hinfällig, jeder beginnt wieder bei null. Leidtragender war dabei bisher beispielsweise Lokalmatador René Deddens: Der Emsteker zog mehrfach souverän in die Endrunde, musste sich da aber mit zweiten und dritten Plätzen begnügen. Entsprechend heiß ist er auf den ersten Gewinn des mit 2,10 Meter imposanten Störtebeker-Superpokals.


    Den kompletten Bericht lesen Sie am Sonnabend in der gedruckten Ausgabe und im ePaper.