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    Veröffentlicht: 12.01.2018
    CARE

    Große Koalition löst bei Möller und Saathoff gemischte Gefühle aus


    SPD-Politiker hoffen dennoch auf positive Effekte für ländlichen Raum
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    BERLIN/OSTFRIESLAND
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    Die SPD-Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller (Varel) und Johann Saathoff (Pewsum) blicken den sich abzeichnenden Verhandlungen einer Großen Koalition von CDU, CSU und Sozialdemokraten mit gemischten Gefühlen entgegen.


    „Ein erneutes Regierungsbündnis kann nur eine Übergangsphase darstellen“, betonte Saathoff am Freitag in einer Pressemitteilung. Diese Zeit müsse die SPD nutzen, um den Erneuerungsprozess voranzutreiben. Als positive Aspekte nannte der 50-Jährige die „Stärkung der ländlichen Räume und den verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien“.


    Auch Möller erklärte in einer Stellungnahme, eine Regierungsbeteiligung könne die Förderung des ländlichen Raums stärker in den Fokus rücken. Allerdings ist die Varelerin mit dem Stellenwert der Sicherheitspolitik im Sondierungspapier nicht einverstanden: „Es müssen klare Aussagen zur Verbesserung der Ausrüstung und Unterbringung an den Standorten getroffen werden“, fordert die 34-Jährige. Sie hoffe, dass in den Koalitionsverhandlungen noch an entsprechenden Stellschrauben gedreht werden könne.


    Das gilt laut der Abgeordneten auch für die Krankenhausfinanzierung auf dem Land. Die SPD müsse sich für eine auch künftig wohnortnahe ärztliche Versorgung einsetzen.