Artikel
    Veröffentlicht: 16.05.2018
    JMB

    Feuerwehr Wiesmoor rettet gleich zwei Kühe


    Tiere müssen aus misslicher Lage befreit werden
    Gleich zweimal hintereinander musste die Feuerwehr Wiesmoor zu einer Tierrettung ausrücken.  ©FEUERWEHR HAMBURG/SYMBOLBILD
    Gleich zweimal hintereinander musste die Feuerwehr Wiesmoor zu einer Tierrettung ausrücken.  ©FEUERWEHR HAMBURG/SYMBOLBILD
    WIESMOOR
     – 

    Zu einem Einsatz der besonderen Art ist die Feuerwehr Wiesmoor am Dienstag gegen 16.15 Uhr alarmiert worden. Die Einsatzkräfte mussten zu einer Tierrettung in einem landwirtschaftlichen Betrieb am Birkhahnweg ausrücken, eine Kuh war in einen Güllekeller gefallen. Das teilte die Feuerwehr selbst mit.


    Nachdem die Kuh durch die Abdeckung des außenliegenden Zugangsschachts in den gut zwei Meter tiefen Güllekellers gefallen war, befand sich die Kuh beim Eintreffen der Feuerwehr ganz am anderen Ende des U-förmig unterhalb des Stallgebäudes angelegten Kellers. Während einige Einsatzkräfte und der betroffene Landwirt die Kuh im Güllekeller zum außenliegenden Zugangsschacht zurücktrieben, wurde dort die Rettung vorbereitet.


    Mithilfe von Improvisation und dem Kran des Rüstwagens gelang es schließlich, die Kuh nach gut einer Stunde ohne größere Blessuren aus dem Keller zu heben. Ein ebenfalls anwesender Tierarzt begleitete die Rettungsaktion. Die Feuerwehr Wiesmoor war mit drei Fahrzeugen und 15 Kräften im Einsatz. Doch nur Minuten nachdem sie die Einsatzstelle verlassen hatten, büxte auf demselben Hof die nächste Kuh aus und durchbrach die provisorische Schachtabdeckung des Güllekellers.


    Der Einsatzleiter forderte die bereits abgerückten Kameraden erneut an. Dank der schnellen Reaktion der Feuerwehrleute und des Landwirtes konnte gerade noch verhindert werden, dass die zweite Kuh in den Keller stürzte. Auch sie wurde aus ihrer misslichen Lage befreit. Das Fazit der Feuerwehr Wiesmoor lautete: „Eine Kuh macht muh, viele Kühe machen Mühe…“.