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    Veröffentlicht: 05.12.2018
    JMB

    Feuerwehr Wiesmoor präsentiert neuen Schlauchwagen


    Ursprünglich hatte man die Auslieferung des Fahrzeugs bereits im September dieses Jahres erwartet
    Der neue Stolz der Freiwilligen Feuerwehr Wiesmoor: Ein Schlauchwagen   ©JAN-MARCO BIENHOFF
    Der neue Stolz der Freiwilligen Feuerwehr Wiesmoor: Ein Schlauchwagen   ©JAN-MARCO BIENHOFF
    WIESMOOR
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    Was lange währt, wird endlich gut: Zahlreiche Mitglieder aus allen Abteilungen der beiden Wiesmoorer Feuerwehren sowie einige Gäste nahmen beim Feuerwehrhaus das neue Fahrzeug für die Schwerpunktfeuerwehr Wiesmoor in Empfang.


    Auf diesen Moment mussten die Mitglieder der Feuerwehr Wiesmoor lange warten. Schon Mitte der neunziger Jahre sollte ein Schlauchwagen als Ergänzung zu einem bereits vorhandenen Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz (LF 16 TS) aus Beständen des Bundes in Wiesmoor stationiert werden. Als Übergangslösung wurde den Wiesmoorern damals ein zweites Löschgruppenfahrzeug zugeteilt. Durch drastische Einsparungen des Bundes in diesem Bereich kam es in den Folgejahren jedoch nie zur Auslieferung eines Schlauchwagens. Nachdem schließlich die Aussonderung der beiden in die Jahre gekommenen Katastrophenschutzfahrzeuge immer näher rückte, nahm die Stadt Wiesmoor vor einiger Zeit die Möglichkeit wahr, selbst einen Antrag auf Fördergelder zur Anschaffung eines neuen SW KatS zu stellen. Dieser Antrag wurde vom Bund bewilligt.


    Ursprünglich hatte man die Auslieferung des Fahrzeugs bereits im September dieses Jahres erwartet. Durch die hohe Arbeitsauslastung beim Aufbauhersteller konnte der Schlauchwagen allerdings erst drei Monate später fertiggestellt werden.


    Das Fahrzeug wurde inklusive kompletter Beladung angeschafft. Der Schlauchwagen ist auf einem MAN Fahrgestell TGM 18.250 4x4 aufgebaut. In den beiden Geräteräumen hinter dem Fahrerhaus, das drei Einsatzkräften Platz bietet, ist der Großteil der normmäßigen feuerwehrtechnischen Beladung untergebracht. Auf der Ladefläche, die über eine Ladebordwand mit 1,5 Tonnen Tragkraft be- und entladen werden kann, befinden sich insgesamt 2000 Meter B-Schlauch, die in Buchten gelegt auf vier Rollcontainern verlastet sind. Mit dieser standardmäßigen Beladung ist es möglich, mit weniger Personal und geringerem Zeitaufwand als bisher eine stabile Wasserförderung über längere Distanzen aufzubauen. Die Schlauchleitungen können dabei auch bei angepasster Geschwindigkeit problemlos während der Fahrt verlegt werden.


    Mit dem neuen SW KatS hat nun auch das geplante Logistikkonzept der Feuerwehr Wiesmoor sein Trägerfahrzeug erhalten. Auf der Ladefläche finden insgesamt bis zu sechs dieser Container Platz. Das Neufahrzeug ersetzt einen kleineren Gerätewagen Logistik 1 (GW-L 1), der seit 2009 im Einsatz war.