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    Veröffentlicht: 06.12.2018
    MARI/AH

    Ehefrau getötet: Auricher gibt Tat zu


    69-Jähriger attackierte Frau mit Hammerschlägen
    Der Angeklagte sitzt seit Juli in Untersuchungshaft.   ©BUNDESPOLIZEI/ARCHIV-BEISPIELBILD
    Der Angeklagte sitzt seit Juli in Untersuchungshaft.   ©BUNDESPOLIZEI/ARCHIV-BEISPIELBILD
    AURICH
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    Mit mehreren Hammerschlägen hat ein Rentner in Aurich im Juli laut Anklageschrift seine 64 Jahre alte Ehefrau getötet. Der 69-Jährige gestand die Tat am Donnerstag vor dem Landgericht Aurich, wo er sich wegen Mordes verantworten muss. Die Schwurgerichtskammer unter Vorsitz von Richterin Jana Bruns-Klaes verhandelt den Pfalzdorfer Mordfall.


    In der Ehe habe es schon länger Probleme wegen finanzieller Schwierigkeiten und wegen der Alkoholsucht seiner Frau gegeben, sagte der Angeklagte zum Beginn des Prozesses. Schließlich habe er während eines Spaziergangs mit seinem Hund beschlossen, seine Frau zu töten. Er sagte, er habe sie aus Verzweiflung mit einem Hammer erschlagen.


    Erster Staatsanwalt Frank Lohmann verlas die relativ kurze Anklage mit den grausamen Details. Das ahnungslose Opfer war bei der Attacke in der gemeinsamen Wohnung von hinten durch massive Schläge gegen den Kopf getroffen und tödlich verletzt worden. Der Täter hatte sich anschließend bei der Polizei gemeldet und sich festnehmen lassen. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft.


    Der Prozess wird am 13. Dezember fortgesetzt.