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    Veröffentlicht: 08.01.2019
    MH

    Digitale Bildung: Die Zukunft hat in Esens längst begonnen


    NIGE-Leiterin Anja Renken-Abken beeindruckt mit Referat beim Neujahrsgespräch
    Referentin Anja Renken-Abken mit Landrat Holger Heymann l. und dem Vorsittzenden des Wirtschaftsförderkreises, Heino Meenken.  ©MANFRED HOCHMANN
    Referentin Anja Renken-Abken mit Landrat Holger Heymann l. und dem Vorsittzenden des Wirtschaftsförderkreises, Heino Meenken.  ©MANFRED HOCHMANN
    WITTMUND/ESENS
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    „Wie könnte digitales Lernen und Lehren aussehen?“ Mit dieser Frage befasste sich der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland bei seinem Neujahrsempfang am Montagabend im Kreishaus. Eine beeindruckende Antwort darauf gab Anja Renken-Abken. Die Lehrerin leitet das Niedersächsische Internatsgymnasium in Esens (NIGE) – und dort hat die digitale Zukunft im Unterricht längst begonnen. Die Auswahl der Referentin hätte also kaum besser sein können.


    Denn das NIGE ist Bestandteil des „Masterplans Digitalisierung“ des Landes Niedersachsen und wird entsprechend ehrgeizig gefördert. Am Internatsgymnasium ist der Breitbandausbau mit einem Byte pro Schüler (etwa 1000 junge Leute besuchen die Schule) längst vollzogen, auch das WLAN ist flächendeckend installiert. Der Unterricht wird überwiegend digital gesteuert, mit Activ- und Whiteboards in allen Klassenräumen; Lehrbücher lassen sich digital abrufen, mit Videos und anderen Medien.


    Auch die Schulverwaltung – wie Stundenplanung oder Elternsprechtage – werden bereits über einen elektronischen Pool organisiert. „Schulen müssen sich der Digitalisierung stellen“, sagte Renken-Abken. Am NIGE ist das längst der Fall.

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