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    Veröffentlicht: 07.02.2019
    MH

    BI-Sprecher untermauert das strikte Nein gegen Sandabbau in Ardorf


    Jörg Hinrichs appelliert an die Kreispolitiker
    BI-Sprecher Jörg Hinrichs r. verlas im Kreis-Bauausschuss ein ausführliches Positionspapier  zum Sandabbau in Ardorf-Hohebarg.  ©MANFRED HOCHMANN
    BI-Sprecher Jörg Hinrichs r. verlas im Kreis-Bauausschuss ein ausführliches Positionspapier zum Sandabbau in Ardorf-Hohebarg.  ©MANFRED HOCHMANN
    WITTMUND/ARDORF
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    Das gibt es selten in einem Kreistags-Gremium: Der Sprecher der Ardorfer Bürgerinitiative „Zukunft statt Sandabbau“, Jörg Hinrichs, hatte reichlich Gelegenheit, ein ausführliches Thesenpapier gegen die Erweiterung der Abbaufläche Ardorf-Hohebarg zu verlesen. Spätestens jetzt dürfte den Kreispolitikern klar geworden sein, wie ernst es die Anwohner mit ihrem strikten Nein zu den Plänen meinen.


    Landrat Holger Heymann und einige Kreispolitiker kündigten an, dass sie das Anliegen der Bürger gegenüber der Genehmigungsbehörde – dem Bergamt für Bergbau, Energie und Geologie in Clausthal-Zellerfeld (LBEG) auf jeden Fall einbringen wollen. Auch wenn der Einfluss des Landkreises bei diesem Projekt insgesamt eher gering ist, so müsse das LBEG zumindest das Einvernehmen mit dem Landreis herstellen.


    Zu den Beweggründen, eine BI zu gründen, sagte Jörg Hinrichs unter anderem: „Beim Thema Sandabbau werden wir bereits seit Jahren oder Jahrzehnten immer wieder übergangen, ausgeschlossen und nicht ernst genommen wurden. Weil unsere Ängste, Sorgen und Belastungen immer wieder kein ausreichendes Gehör gefunden haben.“ Trotz zahlreicher, auch schriftlicher Meldungen an zuständige Behörden wegen der Nichteinhaltung von Abbauauflagen, die erheblichen, kontinuierlichen Verschmutzungen des Geländes und die bereits fünfmaligen Grundabbrüche im Abbaugebiet, folgten hierauf kaum nennenswerte Reaktionen. Eher sei versucht worden, die Dinge zu beschwichtigen oder zu bagatellisieren.


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