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    Veröffentlicht: 07.12.2017
    MARI

    Aurich: Angeklagter gesteht Tötung seiner 20-jährigen Ex-Freundin


    Geständnis des 28-Jährigen wirft Fragen auf – Motiv: Eifersucht
    Das Landgericht Aurich steht in dem Fall vor sechs weiteren Verhandlungstagen.  ©SYMBOLBILD
    Das Landgericht Aurich steht in dem Fall vor sechs weiteren Verhandlungstagen.  ©SYMBOLBILD
    AURICH
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    Mit einem Geständnis des 28-jährigen Angeklagten begann vor dem Landgericht Aurich der Prozess, in dem wegen des gewaltsamen Todes einer 20-jährigen Auricherin verhandelt wird. Der Afghane räumte ein, die Mutter seiner drei kleinen Kinder in ihrer Wohnung durch Würgen mit einer Hand getötet zu haben.


    Doch in seiner Einlassung gab es sehr viele Ungereimtheiten, die im Widerspruch zu objektiven Fakten stehen. So bestritt der Angeklagte, seine getrennt lebende ehemalige Lebensgefährtin geschlagen, getreten oder mit einem textilen Gegenstand stranguliert zu haben, obwohl das Verletzungsbild ein solches Tatgeschehen nahelegt.


    Auch hinsichtlich des Zeitablaufes stellen sich viele Fragen, denen das Gericht in sechs weiteren Verhandlungstagen nachgehen muss. So wie es der Angeklagte schilderte, kann es eigentlich nicht gewesen sein. Es war wohl eine problematische Beziehung, Eifersucht sei das Motiv für die grausame Tat.


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