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    Veröffentlicht: 10.02.2019
    AUL

    Am Wieseder Feuerwehrhaus muss etwas getan werden


    Zahl der Einsätze bei Verkehrsunfällen nahm zu – Gute Nachwuchsarbeit sichert Zukunft
    Bürgermeister Helfried Goetz, Tasja Best, Tim Michels-Lübben, Kea Hübner, Ortsbrandmeister Manfred Carls und Gemeindebrandmeister Christian Herzog.  ©WOLFGANG KAUL
    Bürgermeister Helfried Goetz, Tasja Best, Tim Michels-Lübben, Kea Hübner, Ortsbrandmeister Manfred Carls und Gemeindebrandmeister Christian Herzog.  ©WOLFGANG KAUL
    WIESEDE
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    Die letzten zwölf Monate steckten für die Freiwillige Feuerwehr Wiesede voller Einsätze, Dienste und Lehrgänge, berichtete Ortsbrandmeister Manfred Carls während der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus Wiesede. Aufmerksam folgten Bürgermeister Helfried Goetz, Ortsvorsteherin Elke Hildebrand und auch Walter Johansen als Vertreter des Rates aus dem Ausschuss „StraBauFeu“, wie er von Carls scherzhaft begrüßt wurde, den Verlauf der Sitzung.


    Fehlten im vergangenen Jahr die Sturmeinsätze, nahmen die Verkehrsunfälle überraschend zu. Vom Großbrand bis hin zum toten Tier im Ems-Jade-Kanal waren alle denkbaren Einsätze in dem Bericht von Carls vertreten. Insbesondere der Brand im Betonwerk Upschört, das aber zum Löschbezirk der Feuerwehr Marcardsmoor gehört, nahm Carls zum Anlass, auf die gute Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren, auch kreisübergreifend, einzugehen. Man trifft sich und dadurch kennt man die Feuerwehren in der Nachbarschaft.


    Dass durchaus Handlungsbedarf beim Feuerwehrhaus besteht, wurde durch die von der Feuerwehrunfallkasse aufgezeigten Mängel am Feuerwehrhaus Wiesede deutlich. Aber auch für die Kinderfeuerwehr wünschte sich Carls noch einige ergänzende Ausstattungen. Die Feuerwehr Wiesede hat die Sicherheit im Löschbezirk auch weiterhin sicherzustellen und benötigt dafür engagiertes Einsatzpersonal, das zum größten Teil aus der Kinder- und Jugendfeuerwehr gewonnen wird. Diese beiden Nachwuchsabteilungen bieten eine gesicherte Personalstruktur in der Freiwilligen Feuerwehr Wiesede.


    Bürgermeister  Helfried Goetz erwähnte, dass bei den Feuerwehren in der Gemeinde gerne ein wichtiges Wort vergessen werde. „Freiwillig“ seien alle Frauen und Männer in den Feuerwehren tätig. „Diese Freiwilligkeit – 24 Stunden, 365 Tage im Jahr – ist aus der Gemeinde nicht wegzudenken“, sagte Goetz. Freiwillig Vorbildfunktion auch für die Kinder- und Jugendfeuerwehren zu übernehmen und damit die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten, dafür stehen die Feuerwehren. „Hier wird kein Hobby ausgeübt, sondern professionell Hilfe geleistet“, war die Kernaussage von Goetz.


    Dem schlossen sich in ihren Ausführungen die anwesenden Vertreter des Rates an. Unverzichtbar sei die Feuerwehr Wiesede, so Elke Hildebrand. Walter Johansen bewertete die ausgesprochenen Beförderungen als ein Zeichen von Leistungen im Einsatz, um das Hab und Gut Betroffener zu erhalten.


    Gemeindebrandmeister Christian Herzog war bei seinem Blick in die Zukunft entspannt. Steigende Mitgliederzahlen zeigten ihm auf, dass der Weg der Friedeburger Feuerwehren stimmt. Einen besonderen Dank zollte er den Arbeitgebern für die Freistellung bei Einsätzen.


    Bei den anstehenden Wahlen wurden die bisherigen Amtsinhaber, Schriftwart und Vertreter, Lars Taaken und Tim Michels-Lübben in ihren Ämtern bestätigt. Neuer Atemschutzgerätewart wurde Matthias Schmidt. Kea Hübner erhielt die Beförderungsurkunde zur Oberfeuerwehrfrau. Tasja Best und Tim Michels-Lübben wurden zur Haupfeuerwehrfrau beziehungsweise -mann befördert.