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    Veröffentlicht: 08.10.2017
    KRE

    „Xavier“ hinterlässt Spuren an den Langeooger Stränden


    Schäden vor allem an der Strandaufspülung – Lange Abbruchkanten
    Auf Langeoog sind die Schäden durch Organtief „Xavier“ vor allem an der Strandaufspülung groß  ©KLAUS KREMER
    Auf Langeoog sind die Schäden durch Organtief „Xavier“ vor allem an der Strandaufspülung groß  ©KLAUS KREMER
    LANGEOOG
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    Während in ganz Norddeutschland die Aufräumarbeiten nach Orkantief „Xavier“ andauern, sind auch auf Langeoog die Schäden vor allem an der Strandaufspülung, die die dänische Firma Rohde-Nielsen im Auftrag des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) durchführt, groß.


    Zwischen den Dünenübergängen Gerk-sin-Spoor und ehemaliger Seenotbeobachtungsstelle ist eine mehrere hundert Meter lange Abbruchkante entstanden, die bis über einen Meter hoch ist. In diesem Bereich lief das aufgespülte Profil nicht wie vor dem Pirolatal, mit einer Neigung von 1:30 ins Meer aus, hier war ein Plateau angelegt worden, dass mit einer Böschung von 1:10 versehen wurde. Außerdem war hier ein Sandwall als Verbindung zur vorgelagerten Plate angelegt worden.


    Noch gut 500 Meter Strand müssen aufgespült werden, 100000 Kubikmeter müssen dazu etwa durch die Rohrleitungen gespült werden. Dadurch ist die Situation für das Pirolatal besonders gefährlich, da das Strandniveau bisher so niedrig ist, dass bereits leicht erhöhte Tiden bis zum Dünenfuß auflaufen. Hier hat es bei den letzten Sturmfluten bereits Dünenabbruchkanten bis zu drei Meter Höhe gegeben.


    Die Strandaufspülung ist mit 600000 Kubikmeter Sand die größte Küstenschutzmaßnahme des NLWKN der letzten Jahre auf den ostfriesischen Inseln.


    Den kompletten Bericht lesen Sie am Montag in der gedruckten Ausgabe.