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    Veröffentlicht: 19.04.2017
    AH

    Worauf es bei der Patientenverfügung ankommt


    Rechtsanwältin Lambertus informiert beim Ortsverband des Sozialverbandes in Eversmeer
    Über die Wichtigkeit einer Patientenverfügung informierte Rechtsanwältin Claudia Lambertus (rechts) beim   ©KAI REMMERS, THEO DE VRIES
    Über die Wichtigkeit einer Patientenverfügung informierte Rechtsanwältin Claudia Lambertus (rechts) beim   ©KAI REMMERS, THEO DE VRIES
    EVERSMEER
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    Das Thema Patientenverfügung stand im Fokus bei einer Versammlung des Ortsvereins Eversmeer des Sozialverbandes Deutschland (SoVD). Vorsitzender Heinz Kerker hieß im Hof-Café Meier zahlreiche Mitglieder und Gäste willkommen, so die Geschäftsführerin der SoVD-Beratungsstelle Aurich, Rechtsanwältin Claudia Lambertus, die Bürgermeisterin von Westerholt-Willmsfeld, Rita de Vries-Wiemken sowie den stellvertretenden Landrat und Bürgermeister von Eversmeer Egon Kunze.


    Claudia Lambertus erklärte unter anderem, worauf es bei der Erstellung einer Patientenverfügung oder Vollmacht ankommt. Gerade die Vorsorgevollmacht sei ein geeignetes „Mittel zur Selbstbestimmung im Betreuungsrecht“. Ein Vormundschaftsgericht könne zwar eine nahestehende Person als Betreuer einsetzen. Je nach Auffassung des Gerichts über die Eignung der Person könne aber genauso gut ein Mitglied eines Betreuungsvereins oder ein selbstständiger Berufsbetreuer eingesetzt werden, sofern keine Person in einer Vorsorgevollmacht benannt wurde. Die SoVD-Mitglieder hatten anschließend noch Gelegenheit zu persönlichen Nachfragen in lockerer Runde.


    Zu Beginn der Versammlung hatte Herbert Kunze die Chronik des Ortsverbandes Evermeer, der 1952 gegründet wurde mit Bildern und einer Dokumentation der 65 Jahre Geschichte des Sozialverbandes Deutschland vorgestellt.