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    Veröffentlicht: 19.09.2017
    SV

    Wittmund macht es spannend


    Knapper 9:8-Sieg bei Germania Holterfehn – Gute Abwehrleistung
    Die Wittmunder Handballerinnen (in Blau) haben sich bei Germania Holterfehn knapp behauptet.   ©JENS SCHIPPER
    Die Wittmunder Handballerinnen (in Blau) haben sich bei Germania Holterfehn knapp behauptet.   ©JENS SCHIPPER
    WITTMUND
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    Die Suche nach sicheren Siebenmeterwerferinnen wird in dieser Woche auch bei den Regionsklassen-Handballerinnen des MTV Wittmund und der HSG Friedeburg/Burhafe fortgesetzt. In den Auswärtsbegegnungen konnten einige dieser Chancen nicht genutzt werden. Der MTV Wittmund gewann dennoch mit 9:8 beim TSV Germania Holterfehn, während sich die HSG Friedeburg/Burhafe mit einem 14:14-Unentschieden beim SV SF Larrelt III begnügen musste.


    Die HSG Friedeburg/Burhafe ließ im Spiel beim SV SF Larrelt III in der ersten Halbzeit zwei Strafwurfchancen ungenutzt. Dadurch gingen sie mit einem 6:8-Rückstand in die Pause. Nach Wiederbeginn steigerten sich die Weber-Schützlinge im Angriff. Carmen Eilts glich zum 8:8 (34.) aus. Bis zum Spielende wurde nun auf beiden Seiten um den siegbringenden Treffer gerungen. Beim 11:10 und 12:11 hatten die Gäste die Nase vorn. Am Ende waren sie froh, dass Helga Habben-Reimers das Leder in der letzten Minute zum 14:14-Ausgleich ins gegnerische Tor wuchten konnte.


    HSG Friedeburg/Burhafe: Eschen im Tor; Jochens (1 Tor), Straub (3), Eilts (2), Geisler (2), Soring (1), Meins (1), Habben-Reimers (1), Ahlers (2), Romeik (1).


    Torarm verlief die Partie zwischen dem TSV Germania Holterfehn und dem MTV Wittmund. Insgesamt fielen nur 17 Treffer, neun davon erzielten die MTV-Spielerinnen, die nach dem 3:3 (23.) stets in Führung lagen. Nach der 44. Minute beim Stand von 7:8 wurde es noch einmal spannend: Miriam Korn und Inga Buschmann (50.) scheiterten mit Strafwürfen, aber auch die Gastgeberinnen brachten den Ball per Siebenmeter nicht über die Torlinie. Auch nachdem Paula Müller den neunten MTV-Treffer (52.) erzielt hatte, gab es noch keine Entwarnung: Holterfehn warf im Gegenzug das 8:9. Mit einer guten Abwehrarbeit verteidigten die Wittmunderinnen ihren knappen Vorsprung. MTV Wittmund: Ufken im Tor; von Kroge, Meinke, Korn (4/2 Siebenmeter), Buschmann (3/1), Lumpe, Glauch, P. Müller (1), Behrends (1), Fischer, Cl. Mueller, Brelage, Säfken.