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    Veröffentlicht: 14.06.2017
    AH

    Tote Rehkitze in Wiesedermeer: Weitere Anzeige gegen Landwirte


    Dieses Kitz hat Glück gehabt. Drei seiner Artgenossen verendeten qualvoll.  ©RAINER KÖPSELL/ARCHIV
    Dieses Kitz hat Glück gehabt. Drei seiner Artgenossen verendeten qualvoll.  ©RAINER KÖPSELL/ARCHIV
    WIESEDEMEER
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    Die Tierrechtsorganisation PETA hat nach dem Tod von drei Rehkitzen auf Äckern im Raum Wiesede und Wiesedermeer bei der Staatsanwaltschaft Aurich Strafanzeige gegen an der Mahd beteiligte Personen erstattet. Die Mäharbeiten seien trotz Warnungen der Jägerschaft vorgenommen worden, ohne die Flächen vorher nach Tieren abzusuchen. Der Vorwurf gegen die Verursacher lautet: Verdacht des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz sowie gegen das Naturschutzgesetz. „Wer keine ausreichenden Schutzmaßnahmen vor und während der Mahd trifft, nimmt den Tod der Tiere ganz offensichtlich in Kauf – und dies ist strafbar“, so Vanessa Reithinger, Fachreferentin für Wildtiere bei PETA in einer Pressemitteilung.