Artikel
    Veröffentlicht: 18.04.2017
    MH/AH

    Rot-Grün-Plus fordert „Arbeitskreis Inklusion“


    Kreistagsmehrheit sagt: „Vieles läuft unkoordiniert“
    Bei der Inklusion an Schulen läuft im Landkreis Wittmund nach Ansicht der Kreistagsmehrheit Rot-Grün-Plus noch vieles unkoordiniert. Die Gruppe möchte deshalb einen Arbeitskreis ins Leben rufen.   ©CARSTEN REIMER
    Bei der Inklusion an Schulen läuft im Landkreis Wittmund nach Ansicht der Kreistagsmehrheit Rot-Grün-Plus noch vieles unkoordiniert. Die Gruppe möchte deshalb einen Arbeitskreis ins Leben rufen.   ©CARSTEN REIMER
    WITTMUND
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    Beim Thema Inklusion in den Schulen des Landkreises Wittmund läuft nach Ansicht der Kreistagsmehrheitsgruppe Rot-Grün-Plus „insgesamt noch viel nebeneinander und unkoordiniert – das gibt Eltern keinen guten Rückhalt für eine Entscheidung“. So steht’s in einem Papier an Landrat Holger Heymann. Rot-Grün-Plus beantragt, dass ein „Arbeitskreis Inklusion“ auf Kreisebene gebildet wird.


    Bis zum Schuljahr 2024/25 muss die Inklusion an Schulen umgesetzt sein. Jeder Schüler hat dann das Recht, die Regelschule zu besuchen, aber in Niedersachsen auch das Recht, weiterhin auf einer Förderschule zu bleiben. Die verpflichtende Umsetzung der UN-Konvention für Rechte von Menschen mit Behinderung ist in Niedersachsen im Schulgesetz festgeschrieben und im Schuljahr 2013/14 gestartet worden.


    Weil es bisher nicht so richtig vorangeht, will Rot-Grün-Plus die Kräfte nun in einem Arbeitskreis bündeln.

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