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    Veröffentlicht: 11.09.2017
    HIN

    Plattdeutsche Sprache öffnet Reepsholter viele Türen


    35-jähriger Frank Jakobs hat keine Angst um die lebendige Zukunft seiner Regionalsprache
    Frank Jakobs lebt in Reepsholt. Er hat sich in den Kopf gesetzt, sprachlich „Platt“ zu bleiben und tut das familiär, beruflich und im Alltag mit Erfolg.    ©HEIDI HINRICHS
    Frank Jakobs lebt in Reepsholt. Er hat sich in den Kopf gesetzt, sprachlich „Platt“ zu bleiben und tut das familiär, beruflich und im Alltag mit Erfolg.   ©HEIDI HINRICHS
    REEPSHOLT
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    Um die Zukunft der plattdeutschen Sprache ist ihm nicht bange: Frank Jakobs spricht und lebt sie als Familienvater, im Alltag und im Beruf als Radiojournalist. Und er glaubt fest daran, dass das Plattdeutsche ein großes Ansehen in der ostfriesischen Bevölkerung hat. „Platt is mien Moderspraak“, sagt er. Die Kinder im Hause Jakobs wachsen zweisprachig auf: hoch- und plattdeutsch.


    Dass die plattdeutsche Sprache einmal so wichtig für ihn werden würde, war nicht immer so, sondern hat sich erst im Laufe seines beruflichen Werdegangs so entwickelt. Auf Platt kann man alles ausdrücken, so Jakobs.


    Das praktiziert er als Hörfunkjournalist bei NDR 1 regelmäßig in seinen Sendungen auf plattdeutscher Sprache.


    Früher habe er befürchtet, man werde ihn auf das Regionale und im wahrsten Sinne des Wortes „Platte“ beschränken. Aber inzwischen hat er sich selbstbewusst auf seine Regionalsprache spezialisiert und weiß dabei auch das Interesse zu schätzen, dass seit einigen Jahren – nicht nur durch Aktionen wie „Septembermaant is Plattdüütskmaant – besteht, vor allem in Ostfriesland. Hier öffne einem die regionale Sprache viele Türen. Nicht nur bei den älteren Ostfriesen, sondern auch denen, die noch aktiv das Tagesgeschehen mitgestalten.


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