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    Veröffentlicht: 10.10.2017
    AH

    Björn Fischer: „Leistungen der Freiwilligen Feuerwehren sind Gold wert“


    CDU informiert sich
    CDU-Landtagskandidat Björn Fischer lobt die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren.  ©MANFRED HOCHMANN/ARCHIV
    CDU-Landtagskandidat Björn Fischer lobt die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren.  ©MANFRED HOCHMANN/ARCHIV
    WITTMUND
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    „Die Leistungen, die von den Freiwilligen Feuerwehren im Kreis vollbracht werden, sind Gold wert und verdienen Anerkennung in der Gesellschaft“, so der Landtagskandidat Björn Fischer bezüglich des gemeinsamen Gespräches auf Einladung des CDU-Kreisverbandes Wittmund. Eingeladen waren Regierungsbrandmeister Ernst Hemmen, der stellvertretende Kreisbrandmeister Erwin Reiners und der stellvertretende Sprecher der ostfriesischen Jugendfeuerwehr, Stephan Christel.


    In der Politik müsse die Aufklärungsarbeit über die Leistungen und den organisatorischen Aufbau der Feuerwehr intensiviert werden. „Verwaltung, Politik und die Feuerwehren müssen für eine konstruktive Arbeit an einem Strang ziehen“, so Hemmen.


    So sei es erforderlich, den Nachwuchs der Feuerwehren zu gewährleisten und zu fördern. Dies gelinge überwiegend auch über das Vereinsleben. Dazu gehören auch Zeltlager mit den jungen Leuten. Die Betreuer wenden ihren privaten Urlaub auf und verzichten auf gemeinsame Zeit mit ihren Familien. Es wäre laut Hemmen daher zu begrüßen, wenn die freiwilligen Betreuer für diese Zeit beruflich freigestellt werden könnten, da sie einen Auftrag für die Gemeinden erfüllten.


    Wichtig sei es für die Politik auch, gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren die Zukunft zu planen, das sorge zusätzlich für Transparenz, so Fischer. So wie es in Holtriem gelaufen ist, sei kein gutes Beispiel. „Ich werde dort und im gesamten Kreis auch weiterhin 100 Prozent hinter den Feuerwehren stehen. Treffen dieser Art zwischen Politik und Feuerwehrführung müssen noch öfter stattfinden.“


    Derzeit haben die Feuerwehren in Ostfriesland 10 000 Mitglieder. Die Jugendarbeit laufe mit 109 Jugendwehren und 35 Kinderfeuerwehren mit insgesamt 2400 Mitgliedern ebenfalls sehr gut und sei führend in Niedersachsen. „Gut funktionierende Feuerwehren sollten unangetastet bleiben“, war der gemeinsame abschließende Tenor des Gesprächs.